Termine und Kosten der hier vorgestellten Kurse entnehmen Sie bitte dem Programm 2026/27


 

701 Historiographien großer Städte - Programm Herbst 2026

Berlin – Wien – Prag – Paris – London – Rom – Moskau – New York

Dr. Gunnar Strunz

Städte

Sehr oft spiegelt sich in der Geschichte der Hauptstädte auch die Geschichte des jeweiligen Landes oder Staates in komprimierter Form wider, auch deren Gründung steht nicht selten in Zusammenhang mit der Entstehung des zugehörigen Staates. Vieles, was sich in den Hauptstädten ereignete, konnte jedoch auch weltpolitische Auswirkungen haben. Die Veranstaltung schildert die Geschichte einiger großer europäischer Metropolen sowie die von New York, erläutert bedeutsame Einzelereignisse und stellt beides in den landes- und weltgeschichtlichen Kontext.

Kursinhalt (Auszug):
- Berlin (gegr. 1237) | - Wien (gegr. um 50 n. Chr.)
- Prag (gegr. im 9. Jh.) | - Moskau (gegr. 1147)
- Paris (gegr. im 3. Jh. v. Chr.) | - London (gegr. 50 n. Chr.)
- Rom (gegr. 753 v. Chr.) | - New York (gegr. 1624)

Foto: Wien | London | Prag | Moskau | Paris | Berlin: Public domain, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

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713K Antike Welten: Wie kamen die Funde ins Museum? - Programm Herbst 2026

Die Wege archäologischer Funde aus dem Osmanischen Reich in die Berliner Sammlungen

Dr. Nicola Crüsemann

Jehu

Provenienzforschung spielt heute eine immer größere Rolle in der Museumsarbeit. So gehört auch für archäologische Museen die Auseinandersetzung mit der Herkunft ihrer Sammlungsbestände, den Hintergründen ihres Erwerbs sowie den vielfältigen Wegen archäologischer Funde von ihrem Fundort bis in die Museumssammlung zu deren Alltag. Am Beispiel ausgewählter deutscher Grabungen, die in der Zeit vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges auf dem Gebiet des Osmanischen Reiches stattfanden, gibt der Kurs Einblicke in Fragestellungen, Methoden und Ergebnisse archäologischer Provenienzforschung. Wir befassen uns mit den jeweiligen historischen und kulturpolitischen Hintergründen, lernen einige der beteiligten Protagonisten kennen und erfahren, welche Interessen bei den Bemühungen um archäologische Funde auf beiden Seiten verfolgt wurden. Unter Einbeziehung deutscher, aber auch osmanischer Quellen entdecken wir unterschiedliche ‚Exportmechanismen‘, die deutlich machen, dass keineswegs „alles nur geklaut“ ist.

Foto: User:Lusitana, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

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713K - Sonderkurs

„Gebaute Gemeinschaft. Göbekli Tepe, Taş Tepeler und das Leben vor 12.000 Jahren“

Frau Dr. Crüsemann

Jehu

„Gebaute Gemeinschaft. Göbekli Tepe, Taş Tepeler und das Leben vor 12.000 Jahren“ in der James-Simon-Galerie mit einer Einführungs-veranstaltung im IHZ

Lange vor der Errichtung von Stonehenge, schufen die ersten sesshaften Gemeinschaften in der Provinz Şanlıurfa im Südosten der Türkei einmalige monumentale Bauwerke mit massiven figürlich verzierten T-Pfeilern und fantastischen überlebensgroßen Bildwerken. Während die Anlage in Göbeklitepe, seit 2018 UNESCO-Weltkulturerbe, zunächst als einzigartig galt, ist inzwischen nicht nur in Fachkreisen bekannt, dass es in der Region weitere Orte mit ähnlichen Steinpfeilern gab. Wer aber hat sie geschaffen? Und was bedeuten sie?

Zur Beantwortung dieser und vieler weiterer Fragen arbeiten türkische und internationale Forscherinnen und Forscher seit 2020 im Rahmen des vom türkischen Ministerium für Kultur und Tourismus geförderten internationalen Projekts Taş Tepeler an verschiedenen Fundstätten der Region. Die in der Ausstellung präsentierten Ergebnisse veranschaulichen die Welt der Jäger und Sammler vor 12.000 Jahren am Übergang zur Sesshaftwerdung voller Bildwerke und Symbole. Sie zeigt nicht nur neueste Erkenntnisse und Funde, sondern verdeutlicht vor allem, wie wichtig das Thema Gemeinschaft bei der Herausbildung dieser grundlegend neuen Lebensweise war.

Vor dem gemeinsamen Ausstellungsbesuch am 15.5.2026 werden wir in der einführenden Veranstaltung am 8.5.2026 die einzelnen Grabungsorte, wie Karahantepe und Nevali Cori, aber auch die frühen Pioniere sowie die aktuellen Forschungen in der Provinz Şanlıurfa näher kennenlernen. So entdecken wir gemeinsam, wie sich das Zusammenleben vor 12.000 Jahren so grundlegend wandelte, dass es bis heute von Bedeutung ist.

Foto: Ansicht der Ausstellung “Gebaute Gemeinschaft. Göbeklitepe, Taş Tepeler und das Leben vor 12.000 Jahren” in der James-Simon-Galerie, Museumsinsel Berlin © Staatliche Museen zu Berlin, Vorderasiatisches Museum / David von Becker

Die Anmeldung zu diesem kurzfristigen Sonderkurs kann "formlos" per E-Mail erfolgen; es ist jeweils eine Gruppe um 10:00 und eine Gruppe um 12:00 Uhr im IHZ zur Einführung geplant, die genauen Termine zur Führung im Museum erfahren Sie dann dort vor Ort. Kosten: 20€ Mitglieder | 25€ für Nichtmitglieder


 

710 K Berühmte Frauen der Weltgeschichte II - Verschoben aus dem Programm 2025/26

Kerstin Freese-Rönnbeck

Morisot

 

In allen Jahrhunderten gab es neben vielen berühmten Männern auch berühmte Frauen, die durch ihre Erfindungen oder ihr Leben Vorbild für andere waren und uns Bedeutendes hinterlassen haben.

Im Kurs soll aber nicht nur das Leben dieser außergewöhnlichen Frauen vorgestellt werden, sondern auch das, was sie hinterlassen haben: ihre Musik, ihre Gemälde, ihre Filme und ihre Bücher.

  - Die Komponistin Fanny Hensel
  - Die Malerin Berthe Morisot
  - Die Schauspielerin Marlene Dietrich
  - Die Kinderbuchautorin Astrid Lindgren

Foto: Édouard Manet - Berthe Morisot With a Bouquet of Violets, Public domain, via Wikimedia Commons

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